Häufig gestellte Fragen

  • Wer kann alles mit ins Sommerlager fahren?

Antwort: Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 16 Jahren können mit in das zweiwöchige Sommerlager fahren.

 

  • Wie kann ich mich für das Sommerlager anmelden?

Antwort: Jedes Jahr gibt es einen offiziellen Informationsnachmittag, an dem auch Anmeldungen ausgefüllt und abgegeben werden können. Die Anmeldung kann man unter Downloads herunterladen. Zudem können ausgefüllte Anmeldungen auch bei den jeweiligen Gruppenleiter/innen abgegeben werden. Diese leiten die Anmeldung dann an das Leitungsteam weiter. Am Seiteneingang der Frauenstraße 1 befindet sich der Briefkasten der Messdiener. Auch dort kann eine ausgefüllte Anmeldung eingeworfen werden.

 

  • Kann ich mein Kind auch wieder vom Lager abmelden?

Antwort: Eine Abmeldung ist vor dem Lager möglich. Es gibt jedoch einen vom Leitungsteam festgelegten Stichtag. Bei einer Abmeldung nach diesem Termin würde ein Teil der Kosten nicht mehr zurückerstattet werden.

 

  • Wohin fahren wir und warum kein Sauerland?

Antwort: Diese Frage bekommen wir oft von Eltern gestellt, da sie bei einem Notfall schneller im Sauerland als beispielsweise in Freiburg wären. Vorab: solch ein Notfall ist keinem unserer aktiven Leiter/innen bekannt und einige fahren wirklich schon sehr sehr lange mit. Uns ist es wichtig, dass die Kinder auch etwas von Deutschland sehen, wenn sie bei uns mit ins Sommerlager fahren. Gerade auf der Tagesfahrt in die Stadt staunen die Kinder über alle Großstädte, die wir bislang besucht haben. Nicht jeder kann behaupten, dass er schon mal in Freiburg, Nürnberg, Frankfurt, Bremen oder Coburg war – Kinder die bei uns regelmäßig mitfahren schon!

 

  • Warum schlafen die Mädchen in Häusern und die Jungen in Zelten?

Antwort: Diese Frage können wir gar  nicht so eindeutig beantworten. Seitdem es bei den Messdienern St. Pankratius ein gemischtes Sommerlager gibt (Mädchen und Jungen zusammen), hat sich diese Tradition herausgestellt. An diesen alten Prinzipien halten wir auch weiterhin fest. Ein wichtiger Grund dafür ist das positive Feedback von Gruppenkindern aber auch von deren Eltern. Gerade unsere Tradition, in den ersten Tagen Vorzelte aus Holz und Planen vor die eigentlichen Zelte zu bauen, ist für die meisten Mädchen nichts. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass auch Mädchengruppen zelten können, falls sich die gesamte Gruppe darauf einigt.

 

  • Was muss alles eingepackt werden?

Antwort: Unter Downloads kann man eine Kofferliste herunterladen, die beim Packen den nötigen Überblick liefert.

 

  • Wie viel Geld dürfen die Kinder mit ins Lager nehmen?

Antwort: Für die Hinfahrt kann jedes Kind 5€ Fahrtgeld einstecken. Im Lager verteilt das Leitungsteam über die zwei Wochen verteilt 20€ Taschengeld. Dieses Geld ist in dem Lagerbeitrag bereits mit einberechnet. Falls die Kinder „Schwarzgeld“ mitnehmen sollten oder es per Post zugeschickt bekommen, wird dieses Geld von den jeweiligen Gruppenleiter/innen eingesammelt und am Ende des Lagers wieder ausgeteilt.

 

  • Dürfen Handys oder andere elektronischen Geräte mit ins Lager genommen werden?

Antwort: Es ist kaum noch möglich den Kindern zu verbieten ihr Smartphone mit ins Lager zu nehmen. Jedoch wollen wir an dieser Stelle betonen, dass wir in keinster Weise für entstandene Schäden im Lager die (finanzielle) Verantwortung übernehmen. Falls Gruppen eine Musikbox o.ä. mit in das Sommerlager nehmen möchten, wird das gruppenintern besprochen. Weitere elektronische Geräte sind im Lager ohnehin überflüssig.

 

  • Was machen wir in den 14 Tagen?

Antwort: Die Tage sind grundsätzlich in Morgens-, Mittags- und Abendprogramm strukturiert. Einzelne Programmpunkte finden auf dem Platz, andere im Gelände statt. Eine feste Tradition ist das Schützenfest mit anschließendem Bergfest, das in der Mitte des Lagers stattfindet. Auch Abendprogramm wie „Leiter gegen Koten“ oder „Boys vs. Girls“ darf in keinem Lager fehlen. Die Highlights sind jedoch die beiden Tagesfahrten. In einer Woche fahren wir in ein Schwimmbad, wo wir einen gesamten Tag verbringen. In der anderen Woche geht es in die nächst größere Stadt, in der wir Sehenswürdigkeiten besichtigen und andere Angebote vor Ort wahrnehmen. So waren wir schon in Frankfurt, Nürnberg, Freiburg oder Bremen, wo wir eine Hafenrundfahrt, Museumsbesuche und andere interessante Aktionen erlebt haben.

 

  • Was gibt es zu essen?

Antwort: Jeden Tag können sich die Kinder und Leiter/innen auf ein neues Gericht freuen. Das Essen ist folglich nie gleich und für jeden ist etwas dabei. Mit der Zeit haben sich gewisse Traditionen herausgestellt. So gibt es im Sommerlager beim Bergfest immer leckere Burger oder nach einem anstrengenden Tag im Schwimmbad Döner. Ansonsten gibt es Nudeln mit verschiedensten Soßen, Reisgerichte oder Suppen bzw. Eintöpfe. Neben Fleisch, wird auch mindestens einmal im Sommerlager Fisch serviert. Aber auch für Vegetarier kocht die Küche ein Ausweichgericht.

 

  • Gibt es feste Schlafzeiten?

Antwort: Feste Schlafzeiten gibt es bei uns nicht. Nach dem Abendprogramm sollen die Kinder sich jedoch langsam bettfertig machen. Die Jungs gehen nach dem Programm in ihre Zelte, die Mädchen in die Zimmer. Dort können dann noch Karten gespielt werden oder man hört noch leise Musik. Jeden Abend laufen zwei Leiter/innen bis fünf Uhr morgens regelmäßig über den Lagerplatz. So können wir sicherstellen, dass keiner mehr eine Zimmerparty startet oder die Jungs die Nacht in ihrem Vorzelt zum Tag machen. Zudem haben die Kinder auch in der Nacht einen Ansprechpartner, falls ihre Gruppenleiter/innen bereits am Schlafen sind. In Notfällen hängt jederzeit eine

Notfallsirene am Eingang des Leiterbereichs, die jedes Kind betätigen kann.

 

  • Wie kann ich während des Lagers den Kontakt halten?

Antwort: Auch wenn es altmodischen wirken mag, werden im Sommerlager häufig noch Briefe geschrieben und nach Hause geschickt. In Zeiten von Smartphones nimmt dieses Phänomen logischer Weise ab. Dennoch freuen sich sowohl die Kinder als auch die Leiter/innen über Briefe und „Fresspakete“, die ins Lager geschickt werden. Natürlich ist es auch möglich über das Smartphone mit dem Kind Kontakt aufzunehmen. Dennoch raten wir gerade bei jüngeren Kindern davon ab, um Heimweh nicht zu verstärken.

 

  • Was passiert, wenn mein Kind sich im Lager verletzt oder es krank wird?

Antwort: Im Lager haben wir ein extra Team aus Leiter/innen zusammengestellt, dass sich hauptsächlich um die Gesundheit der Kinder kümmert (Medi-Team). Durch die vor dem Lager ausgefüllten Medi-Zettel wissen diese genau, worauf bei einzelnen Kindern zu achten ist und welche Medikamente wann eingenommen werden müssen. Falls es zu Verletzungen kommen sollte, kann jeder Leiter / jede Leiterin Erste Hilfe-Maßnahmen durchführen und auch fachgerechte Verbände wickeln oder Wunden verarzten. Den Erste-Hilfe-Kurs frischen alle Leiter/innen mindestens alle zwei Jahre auf.

Bei ansteckenden Krankheiten haben wir im Lager immer einen zusätzlichen Medi-Raum mit Betten oder Luftmatratzen, in dem Kinder im Ernstfall auch übernachten können. Ansonsten dient dieser Raum als Anlaufpunkt bei Verletzungen.